Roland Düringer und Andreas Höritzauer im Gespräch

07. Januar 2015 von Martina Nachtsheim

Roland Düringer hat sich die Zeit genommen unseren Andreas zu interviewen. Die Frage, um die es dabei geht ist wohl eine der wichtigsten unserer Zeit: Was ist Energie? Sie betrifftuns alle an und zwar in allen unseren Lebensbereichen. Weil das Thema so wichtig ist, hat Roland Düringer maßgebliche GestalterInnen aus Landwirtschaft, Architektur, Physik,... vor die Kamera geholt.



Uns freut, dass das eine Initiative von Ökostrom ist - die wollen tatsächlich mehr, als "nur" nachhaltigen Strom verkaufen. Und dabei ist nachhaltiger Strom alleine schon eine großartige Sache!

Was ist Energie, Herr Höritzauer

Roland Düringer im Gespräch mit Landwirt und Demetervorstand Andreas Höritzauer über den Kosmos, die Nutzung des Bodens und den Zusammenhang zwischen Zeit und Energie.


5 Fragen an Andreas Höritzauer

Was ist Energie? – Woher kommt Energie? – Was ist Leben? – Was ist Zeit? – Würfelt Gott?




  • Roland Düringer hat noch andere spannende Menschen [Wolfgang Grünzweig, Tobias Judmaier, Heidi Kastner, Florian Klenk, Hermann Knoflacher, Freda Meissner-Blau, Cornelius Obonya, Anna Popelka, Regina Prehofer, Luigi Schober, Karl Stampfer, Tom Stark und Gabriele Zuna-Kratky] Fragen zum Thema Energie gestellt. Die findet man alle am Gute Energie Blog von Ökostrom.
  • Und weil Roland Düringer nicht nur gute Interviews zum Thema Energie macht, sondern auch selbst einiges rund um das Thema zu sagen hat, solltet Ihr Euch seinen Talk bei den ERDgesprächen ansehen Roland Düringer "Was jedEr machen kann."

 

Die Zeit der Raunächte

20. Dezember 2014 von Martina Nachtsheim

Wünsche ans Feuer übergeben

Wenn am 21. Dezember der kürzeste Tag und die längste Nacht einander treffen, dann beginnt sie wieder, die Zeit der Raunächte. Da muss man weder besonders esoterisch noch besonders christlich sein, um zu spüren, dass zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen ganz speziell intensive Tage sind. Man kann viel streiten, viel am eigenen Perfektionismus verzweifeln, viel erwarten, viel verlangen, viel einsam sein, viel verzweifeln, viel...

Oder auch nicht.

Raunächte haben eine besondere Mystik, sie bilden eine Zeit außerhalb der Zeit. Dass die elf Tage bzw. zwölf Nächte so anders sind und tatsächlich zwischen den Jahren hat einen uralten Grund: die Mondmontsrechnung und die Sonnenmonatsrechnung bilden hier eine Lücke. Also werden Kalendertage eingeschoben, damit das Jahr wieder seinen gewohnten Lauf nehmen kann. Die alten Kulturen rund um die Welt stimmen darin überein, dass die normalen Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt sind, und daher die üblichen Grenzen zu anderen Welten fallen.

Zeit für Herzenswünsche

Die Tage und Nächte zwischen den Jahren sind etwas Besonderes, das kann jedEr spüren und es lohnt sich achtsam mit ihnen um zu gehen!

  • Eine schöne Möglichkeit ist zum Beispiel in jeder Nacht zu räuchern. So reinigt man den Raum und stellt eine gute Brücke her zu anderen Welten.
  • Eine andere bewegende Idee ist, in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 13 Herzenswünsche auf 13 Zettel zu schreiben und die Zettel falten. In jeder Raunacht wird ein Wunsch ungeöffnet verbrannt und an das Universum übergeben. Der 13. Wunsch bleibt übrig. Er wird gelesen und um den muss man sich dann im kommenden Jahr besonders kümmern.
  • Man muss auch gar nichts tun, den tun muss man ohnehin das ganze Jahr so viel. Einfach wirklich achtsam mit sich selbst umgehen, das ist schon magisch genug!

Wir vom Wegwartehof wünschen Dir für diese Raunächte Ruhe und Stille, Lachen und Weinen, Bewegt-sein und Bewegend-Sein, Jubel und Freude, Ängste erkennen und Ängste-überwinden, Altes loslassen und Neues ergreifen, Altes bewahren und zu Neuem nein sagen. Wir wünschen Ruhe und Stille ... alles im richtigen Maß!

Leise

ganz leise wünschen wir uns Schnee - auch den im richtigen Maß ...

KEIN Adventkalender

02. Dezember 2014 von Martina Nachtsheim

Der Advent und der Eisregen stürmt auf uns ein. Tees wollen produziert und verschickt werden. Mit Post und Paketdiensten muss diskutiert werden. Die Pferde möchten gefüttert und gemolken werden. Wir wollen reichlich von unseren Produkten verkaufen und neue entwickeln, damit es auch im kommenden Jahr gut weiter geht. Ach ja und dann will noch eine Flut an Formularen ausgefüllt werden - Bürokratie statt Weihnachtskarten.

Es fällt mir nicht leicht, keinen Adventkalender zu schreiben, schließlich macht es mir viel Freude mir für Dich und mich adventliche Gedanken zu machen, durch Texte und Bilder zu suchen und die Stimmung des Tages zu erspüren. Doch will ich nicht mitspielen im Selbstanspruch an mehr, besser und immer wieder und dabei den eigentlichen Sinn verlieren. Vielleicht finde ich Raum und Zeit für Adventmomente und dann werde ich sie gerne mit Euch teilen.

Für heute möchte ich Dir sagen, bestellt fleißig unsere Wegwartehof-Produkte. Sie sind mehr als gut, sie sind von uns mit Liebe gemacht, sie sind Demeter, sie sind regionale Arbeitsplätze, sie sind Landwirtschaft mit Zukunft. Das tut einem selbst gut und macht auch wirklich Sinn als Geschenk unter dem Christbaum.


Da freut sich die Haut. Und das Christkind erst recht.

Der gute alte Adventkalender:
2. Dezember im Wegwartehof-Adventkalender 2013

Andreas sagt: DANKE!

27. November 2014 von Martina Nachtsheim

Kurz und knackig soll ich Euch hier im Namen von Andreas danken: Für 50 gute Jahre mit so vielen wunderbaren Menschen. Für ein stimmiges Fest. Für gesungene Lieder. Für unwiederstehlich gute Kuchen. Für gemeinsames Lachen. Für berührende Begegnungen. Für liebe Wünsche von denen, die nicht mitfeiern konnten. Für die vielen großzügigen Geschenke. Für die liebevolle Vorbereitung des Festes. Fürs Kommen. Fürs Dasein.
DANKE!


Kurz und knackig: DANKE!!!

Schade eigentlich, dass Andreas nur einmal 50 wird! (Anmerkung der Autorin)

50 ist doch wunderbar!

21. November 2014 von Martina Nachtsheim

Lieber Andreas,

wir freuen uns dass es Dich gibt - genau so, wie Du warst, bist und sein wirst. Du machst die Welt ein schönes Stückchen heller, bunter und vielfältiger!




Wir wünschen Dir so viel Gutes, das hätte in so einem Blog gar keinen Platz...

Alles Liebe von Deinen WegwartehöflerInnen


Weiterlesen: Andreas: Bauer vom Wegwartehof und ...

Das Geheimnis der Stutenmilch

04. September 2014 von Martina Nachtsheim

Märchenhafte Stutenmilch, so zauberhaft, so gut!

Märchenhafte Stutenmilch

An feinen Herbsttagen gibt es fast nichts besseres als eine gemütliche Couch, ein wunderbares Glas Stutenmilch und eine märchenhafte Geschichte. Die Zeit, Zeit sein lassen und eintauchen in eine andere Welt: Die Welt der Stutenmilch, beschrieben von Brigitte.

Es war einmal vor langer langer Zeit, keiner weiß es mehr so genau wie lange es schon her ist, da begab es sich, dass eine wunderschöne Stute in einem fernen Land ein bezauberndes Fohlen gebar. Es war von unendlicher Schönheit, Freude und Lebenskraft und es strotzte nur so vor Gesundheit.
Nun war es in diesem fernen Land schon lange Brauch die kostbare Stutenmilch zu trinken und man trank sie voll Ehrfurcht und Dankbarkeit. Jedesmal wenn ein Fohlen zur Welt kam, gab es den ganzen lieben Tag ein frohes Fest zu Ehren des neuen Lebens und der heilsamen Milch. Nachbarn, Freunde, alle kamen zusammen um die Mutterstute zu bewundern und das neue Lebewesen zu begrüßen, man stieß mit Stutenmilch an und genoss das freudige Ereignis.

In jenem Land war es Sitte, dass einer der Gäste dem neugebornen Fohlen seinen Namen gab. Jeder der Anwesenden erkannte, dass dieses Fohlen einzigartig und besonders war. Unter den Festgästen war ein kleines Mädchen. Auch von diesem Mädchen wusste jeder der da war, dass sie etwas Besonderes war. So kam dem Mädchen die Ehre zuteil, den Namen für das Fohlen zu wählen. Rositta, so hieß das Mädchen, hatte die Gabe anderen Menschen in die Augen zu sehen und zu wissen, was ihnen fehlte. Sie betrachtete das kleine Stutfohlen und es war so gesund, wie die Gesundheit selbst. So wählte sie den Namen Gesundheit für die kleine Stute.

Alle freuten sich und es wurde gefeiert bis in den frühen Morgen. Kurz bevor die Sonne aufging gingen die meisten nach Hause. Nur das kleine Mädchen blieb immer noch bei dem Fohlen. Genau bei Sonnenaufgang gab Rositta Gesundheit einen Kuss auf ihre weichen Nüstern, das kitzelte das kleine Fohlen so, dass es lachend schnaubte. Es war ein magischer Moment, denn während die Sonne den Morgen begrüßte konnte Gesundheit zu dem kleinen Mädchen sprechen. Und da das kleine Mädchen gut zuhören konnte, hat sie sich alles gemerkt was das kleine Fohlen ihr zu erzählen hatte. Es waren die Geheimnisse der Stutenmilch, die an jenem Morgen offenbart wurden.

Das kleine Mädchen half gerne den Menschen. Wem etwas fehlte gab sie ihr Wissen weiter. Es gab immer auch Menschen, die mit offenen Ohren und offenem Herzen zuhörten und die Geheimnisse der Stutenmilch wieder weiter erzählten. Und so wurde es weiter erzählt bis in die heutige Zeit:

Als Rositta erwachsen geworden war, eröffnete sie eine Milchstube. Wer immer auch eine Krankheit hatte, oder wem etwas fehlte, kam und trank die wohltuende Stutenmilch und bekam wieder Kraft und Energie. Manchmal rührte sie in ihrer Stube auch wohlduftende Salben, Cremes und Waschungen für jene, denen es an der Haut fehlte. Manche von Rosittas Gästen waren gesund und kamen einfach so, sie tranken die Stutenmilch weil sie ihnen gut tat.
Anderen wiederum fehlte es im Darm und Magen, sie litten oft Qualen und die Stutenmilch schaffte ihnen Linderung. Manchen war einfach das Herz schwer geworden, auch ihnen tat die Milch gut. Manche spürten ihr Alter oder wieder andere hatten ein Gläschen zuviel getrunken und die Leber schmerzte sie.

So unterschiedlich die Menschen auch sein mochten, die in Rosittas Milchstube kamen, alle tranken mit Dankbarkeit ein Glas Milch von der Stute. Manchmal, so wird erzählt war es in Rosittas Milchstube ganz still und leise. Das war einfach deshalbweil die Menschen zur Ruhe kamen und in der Stille in sich selbst hineinhorchten. Rositta und die prächtige Stute Gesundheit lebten ein langes glückliches Leben und jedermann hatte sie ganz fest ins Herz geschlossen.


Stutenmilch wie im Märchen gibt es bei uns am Wegwartehof.


Noch heute trinkt man Stutenmilch und wenn man den ersten Schluck nimmt, kann man einen liebevollen Gedanken an Rositta und die wunderbare Stute Gesundheit schicken.
Manche sagen, dass es schon viertausend Jahre her ist, dass Rositta und die Stute Gesundheit den Menschen das Wissen um die Stutenmilch geschenkt haben.
Es gibt heute Menschen, die sagen, es sei nur eine alte Geschichte, andere sagen warhscheinlich war Rosittas Milchstube am Wegwartehof. Wer weiß.

Am besten man trinkt ein Glas Stutenmilch und geht in Gedanken in Rosittas Milchstube.
Wohl bekomms!

Andreas Höritzauer, ein grüner Kopf!

29. August 2014 von Martina Nachtsheim

Das Biomagazin OLIV porträtiert Andreas' grünen Kopf und seine Vision von einer Agri-Kultur für die Zukunft.

(Einfach auf das Bild klicken, dann wird es so groß, dass Du es auch gut lesen kannst!)

Andreas Höritzauer ist Bauer am Wegwartehof, Obmann von Demeter Österreich und er hat eine klare Vision von einer Landwirtschaft für zu Zukunft!

Energieeffizienzpreis HELIOS 2014

01. August 2014 von Martina Nachtsheim

Der Wegwartehof ist energieeffizient. Weil es zu unserer Idee einer ganzheitlichen Landwirtschaft gehört!



Da freut sich nicht nur die Sonne

Der Wegwartehof freut sich mit. Als wir vor 10 Jahren mit unserer Sonnenstromfamilie begonnen haben, wollten wir unsere Kräutertrocknung nachhaltig betreiben. Gemeinsam mit dem Waldviertler Energiestammtsich und unserer motivierten Sonnenstromfamilie ist es uns gelungen, eine Solaranlage auf das Wegwartehof Dach zu bringen. Das ist schon lange her und seither werden unsere Kräuter solar getrocknet.

Dann kam der erste Teil unserer Photovoltaikanlage, wieder ein großer Schritt, der uns gut gelungen ist. Und im letzten Jahr haben wir uns an die Erweiterung der Photovoltaikanlage gewagt. Unsere Visionen und die Unterstützung unserer Sonnenstromfamilie tragen mittlerweile reichlich Kilowattstunden als Früchte.
Der Wegwartehof verändert jedes Jahr ein wenig sein Gesicht und immer wenn wir ein neues Bauprojekt verwirklichen, tüfteln wir daran, wie wir energieeffizient bauen können. Da haben wir noch ganz viele Ideen für die Zukunft und freuen wir uns über die Unterstützung unserer Sonnenstromfamilie und über die Anerkennung durch den Energieeffizienzpreis HELIOS 2014 der WKO!

So leuchtend wie die Sonne: frisch geerntete Demeter Ringelblumen vom Wegwartehof. Sie werden ganz sanft solar getrocknet. Diese phantastischen Blüten wirken in höchster Qualität in unserer Demeter-Körperlotion.



Übrigens geht unsere Nachhaltigkeit noch viel weiter. Auch unsere Partner arbeiten besonders nachhaltig und energieeffizient. Die Wegwartehof-Pflegelinie ist ganz wunderbar in ihrer herausragenden Wirkung. Unsere erlesene Stutenmilch und die feinen Krätuer werden bei uns in Demeter-Qualität hergestellt. Was viele nicht wissen, sie wird von Sanoll, einem rundum nachhaltigen Familienbetrieb in Tirol hergestellt. Ein guter Grund mehr, auf die bestmögliche Pflege zu setzen: Pure Beauty vom Wegwartehof.