Junge wilde Waldviertler

27. April 2010 von Martina Nachtsheim

Waldviertler Bärlauch macht Lust

Waldviertler Bärlauch macht Lust

Eine Ode an den Bärlauch

Wenn der Bärlauch da ist, dann ist auch der Frühling da. Und die genussvolle Saison der Waldviertler Wild-Kräuter ist eröffnet. Am Wegwartehof heißt das Freude und Arbeit


Jung, wild und sehr erfreulich: Bärlauch

Jung, wild und sehr erfreulich: Bärlauch

Bärlauch-Ernte jetzt oder nie...

Bei uns wird tage- und wochenlang gerätselt: Vor dem Beginn der Bärlauch-Saison ist die tägliche Frage: "Ist der Bärlauch schon da?" und dann gehts schon bald los: "Blüht der Bärlauch schon?" Beim Bärlauch ists einfach so, zu früh geerntet hat er noch nicht so viel Aroma, zu spät geerntet ist er zu scharf. Wie bei vielen Dingen im Leben gehts auch bei den Kräutern um den richtigen Zeitpunkt.


Feinster Bärlauch so weit das Auge reicht

Feinster Bärlauch so weit das Auge reicht

Bärlauch, ab ins Pesto!

Und dann ists soweit: Der Bärlauch wird sorgsam geerntet. Wir sind umgeben von einem Meer an leuchtend grünem Bärlauch und dem einzigartige Duft nach diesem wilden Knoblauch. Die Sonne strahlt und wir ernten. Da lacht das Herz höher. Und genau diese Lebensfreude kommt dann auch ins Pesto-Glas.


Der Waldviertler Bärlauch freut sich schon aufs Olivenöl

Der Waldviertler Bärlauch freut sich schon aufs Demeter-Olivenöl

Bärlauch & Demeter-Olivenöl, eine liebevolle Beziehung

Die Bärlauch-Ernte ist für uns fast so etwas wie einen Tag blau machen. Und dann gehts zurük nach Hause. Wägen und mischen und rühren. Es ist noch viel zu tun, bis Bärlauch und Demeter-Olivenöl eng verbunden im Glas wieder zur Ruhe kommen. Ich bin übrigens fast davon überzeugt, wenn sie sich dann bei jemandem zu Hause in der Suppe oder auf den Spaghetti entfalten schmeckt man, dass sie an einem sehr fröhlichen Tag geerntet wurden.

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