Archiv für die Kategorie „Allgemein”

3 x 7 = Wegwartehof

25. September 2015 von Martina Nachtsheim

So gut. Seit 21 Jahren.

3 JAHRSIEBTE WEGWARTEHOF
Stutenmilch. Kräuter. Demeter.

Dem Wegwartehof wohnt ein ganz eigener Zauber inne. Das spüren BesucherInnen aus allen Ländern der Erde – Ruhe, Schönheit und noch etwas, wofür man kein passendes Wort findet, am ehesten vielleicht Heimkommen. Weiterlesen »

Klein anfangen!

15. April 2015 von Martina Nachtsheim

Gleich werden sie zu einzelnen Samen zerrieselt. Der Anfang von unserer Ringelblumenblütenpracht.

Unsere Ringelblumensamen haben wir im letzten Jahr bei uns am Hof geerntet. Streng selektiert, damit auch in diesem Jahr die allerschönsten Ringelblumen bei uns blühen. Und jetzt, wo das Wetter frühlingsfreundlich ist, säen wir sie in die Erde. Und irgendwie haben es diese kleinen Calendulas besonders gut. Sie wissen nämlich schon genau, was einmal aus ihnen wird: Strahlende orange leuchtende Blüten mit unglaublicher Kraft für unsere feine Demeter-Pflege und unsere Demeter-Tees.


Ein Segen für die Haut!

Ein Segen für die Haut

Die Kraft der Ringelblume ist so unglaublich, dass sie einen immer wieder staunen lässt. sie wurde bereits in den antiken griechischen, römischen, arabischen und indischen Kulturen als Heilpflanze verwendet. Die Anti-Aging-Eigenschaften eines Ringelblumenöles kannten auch die alten Ägypter, heute führt man das auf den hohen Anteil an Carotinoiden, Phytosterolen und essenziellen Fettsäuren zurück.

Generationen von Bäuerinnen bereiteten schon vor Jahrhunderten aus der Ringelblume einen heilungsfördernden Gesundheitstee. So wirkt sie bei innerlichen Anwendung (also als Tee getrunken) beruhigend, entspannend, belebend und entzündungshemmend. Äußerlich angewendet ist die Ringelblume für alle Wunden und Hautschäden unentbehrlich. Die Ringelblume trägt zu einer raschen Regeneration der Haut- und Wundheilung bei, sie wirkt gewebestärkend und antibakteriell. Und so wirkt sie in unserer Körperlotion und in unserem Ringelblumenbalsam - sie pflegt und unterstützt die natürliche Schönheit. Herz was willst Du mehr.

Nicht jedEr freut sich an ihr

Als alter Ringelblumenfan, der ich nunmal bin, sorge ich dafür, dass sie an vielen Stellen blüht und mich und die Insekten erfreut - da bin auch noch stolz darauf. Wenn man zum Beispiel am Feld Minze setzt, dann ists doch einfach schön, wenn zwischen zwei Minzesorten ein paar Ringelblümchen blühen. Genau. Die werden dann allerdings regelmäßig Opfer von jätfreudigen PraktikantInnen, die noch kein Auge für meine Ringelblumenmission haben. Egal, ich säe wieder!
Und dann ist da noch Rosi unsere Blumenfee, die hilft uns im Blütengarten. Und ich hab ihr ganz stolz meine klitzekleine Ringelblumeninsel im bunten Blumenbeet gezeigt. Zweimal. Beim ersten Mal hat die Rosi nämlich nichts dazu gesagt. Und beim zweiten Mal hat sie mich dann aufgeklärt, dass die Ringelblumen schon schön seien, aber dass wir sie dort auch nie mehr wegbringen, weil sie sich so gerne überall verbreiten. Tja, Guerilla Gardening eben.

Es ist noch ein bißchen Zeit bis zur Ernte. Wir freuen uns schon drauf!

Übrigens

In der guten alten Zeit war eine Ringelblume im Garten oft besser als ein Wetterbericht: Waren die Blüten beim Aufstehen schon geöffnet, blieb es den ganzen Tag schön. Nach sieben Uhr früh noch geschlossene Blüten kündigten Regen an. Aber nicht nur für die Wetterdeutung war die Ringelblume gut, mit ihr konnte man auch die Butter gelber machen und den Safran strecken. Eine echte Allrounderin eben.

Wer es genau wissen möchte, was so alles in der Ringelblume steckt

ätherische Öle, Beta-Sitosterol (Stigmasterol), Bitterstoffe, Carotinoide (Xanthophylle), Eiweißstoffe, Fettsäuren, Flavonoide (Quercitrin- und Isorhamnitringlycoside), Harz, Polysaccharide, Salizylsäure, Saponine (Calendula-Sapogenin), Sesquiterpene (Cadinol, Jonon), Taraxasterol, Violaxanthin, Wachs. Und dann auch noch so wunderschön, wirkliche eine Goldblume!

Unser Osterhase …

02. April 2015 von Martina Nachtsheim

Unser Osterhase!


... hat 2 kurze Öhrchen, 1 laaange Nase und 4 kleine Hüfchen. Sie legt keine Eier, bemalt nicht mal welche, ein Nest würde sie maximal auffressen und Lämmer sind ihr herzlich egal. Unser Osterhase macht uns so viel Freude mit ihrer kecken Art und ihrem eleganten Blick. Unser Osterhase ist das Urenkerl von Suleika, das Enkerl von Sabella und das erste Fohlen unserer Lindschi.
Und seit heute hat sie einen Namen!

HoppiGalloppi! So flitzt unser Osterhase über die Koppel!


SAIDA, die Glückliche und das passt haargenau zu unserer Schönheit!

Wir bedanken uns für die vielen wunderbaren Namensvorschläge, ihr habt uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht! Den Namen den wir für die kleine Stute ausgewählt haben hat uns Lisa-Maria Saahs gespendet - Dankeschön!


Die feinste Osterhasen-Mama überhuapt: unsere Lindschi!

Liebe Fehler

03. März 2015 von Martina Nachtsheim

An manche Fehler gewöhnt man sich einfach. Sie werden liebgewonnene Freunde. Zum Beispiel ein falsches Produktbild im Onlineshop. Fast vier Jahre hat es sich gehalten. Beim Meditations-Tee war das Bild vom Haatschii-Tee zu sehen. Ordentlicher Weise hatte ich das richtige Foto gelöscht. Man will ja keinen Datenmüll. Vielen ist es aufgefallen, haben mich darauf hingewiesen, wollten mir helfen. Am Anfang wollte ich es ändern. Wirklich. Bin einfach nicht dazu gekommen, den Meditatios-Tee im richtigen Licht vor unserem Stadltor zu fotografieren. Irgendwann habe ich bemerkt, dass ich den Fehler charmant finde. Heute, habe ich einen Ordnungstag. Jetzt ist das richtige Bild beim richtigen Produkt.
Und ehrlich, mir fehlt etwas!

LAISING – Kurs am Wegwartehof

21. Februar 2015 von Martina Nachtsheim

Laising: Natürliches leben und lernen. Die Quelle in uns wieder finden und weiter geben.

"Nachforschend, spürend, Raum gebend, mit Leichtigkeit, erfolgend und gemeinschaftlich."

Das sind die wesentlichen Eigenschaften des natürlichen Lernens und des natürlichen Lebens. Wir haben diese Art des Lernens betrieben, als Kind, eben ganz natürlich. Dann wurden wir gebildet, uns zu bilden stand im Mittelpunkt und das natürliche Lernen wurde vergessen. Laising bringt uns durch eine Struktur dazu, dieses natürliche Lernen wieder zu aktivieren. Wir tragen es ja in uns! Wir brauchen es nur zu betreiben, anzuwenden, schon können wir uns erinnern...

Jetzt buchen: Laising-Kurs bei uns am Wegwartehof! Damit Lernen wieder Freude macht.

Modul I – natürlich Lernen - Start: 13. März 2015

Fr 13.3. um 19:30 Uhr
Sa 14.3. um 9:00 Uhr
So 15.3. um 9:00 Uhr
Fr 20.3. um 19:30 Uhr
Sa 21.3. um 9:00 Uhr
So 22.3. um 9:00 Uhr

Kosten: Erwachsene € 180,-/Jugendliche € 90.-
Teilnehmer: maximal 12 Erwachsene +
2 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren
Jede der 6 Einheiten dauert ca. 2,5 Stunden
Bitte „nur“ anmelden, wenn du verbindlich für alle 6 EH Zeit hast.
Ort: Am „Wegwartehof“, Merkenbrechts 1, 3800 Göpfritz / Wild

Die Elemente der Methode sind... Schritt für Schritt ...

  • Nachforschen: Wissen wird nicht vermittelt sondern in der Laisinggruppe erforscht
  • Spüren: Das Erlernte wird, egal ob verstanden oder nicht, sofort weitergegeben
  • Raum geben: Alles, was gesagt wird, stimmt
  • Leichtigkeit: Es gibt keine Fehler
  • Erfolgen: Es wird ständig fortgesetzt, es gibt kein Ende
  • Der natürlichen Struktur folgen: Die Natur und das Leben gibt es vor, stets für etwas, im Guten, strukturiert, lebendig mit Freude
  • Gemeinschaftlich: Zwei Augen sehen gut, vier sehen mehr, sechs noch mehr ...
  • Beteiligt und beteiligen lassen: offen und befreit
  • Weitergeben und Feiern: sinnvoll und erfüllt

Klaudia Ahrer
Laising Mentorin
Mobil 0650 34 14 950
Info & Anmeldung: institut@laising.at
+43 650 4965268 Büro: Ingeborg Schober

Roland Düringer und Andreas Höritzauer im Gespräch

07. Januar 2015 von Martina Nachtsheim

Roland Düringer hat sich die Zeit genommen unseren Andreas zu interviewen. Die Frage, um die es dabei geht ist wohl eine der wichtigsten unserer Zeit: Was ist Energie? Sie betrifftuns alle an und zwar in allen unseren Lebensbereichen. Weil das Thema so wichtig ist, hat Roland Düringer maßgebliche GestalterInnen aus Landwirtschaft, Architektur, Physik,... vor die Kamera geholt.



Uns freut, dass das eine Initiative von Ökostrom ist - die wollen tatsächlich mehr, als "nur" nachhaltigen Strom verkaufen. Und dabei ist nachhaltiger Strom alleine schon eine großartige Sache!

Was ist Energie, Herr Höritzauer

Roland Düringer im Gespräch mit Landwirt und Demetervorstand Andreas Höritzauer über den Kosmos, die Nutzung des Bodens und den Zusammenhang zwischen Zeit und Energie.


5 Fragen an Andreas Höritzauer

Was ist Energie? – Woher kommt Energie? – Was ist Leben? – Was ist Zeit? – Würfelt Gott?




  • Roland Düringer hat noch andere spannende Menschen [Wolfgang Grünzweig, Tobias Judmaier, Heidi Kastner, Florian Klenk, Hermann Knoflacher, Freda Meissner-Blau, Cornelius Obonya, Anna Popelka, Regina Prehofer, Luigi Schober, Karl Stampfer, Tom Stark und Gabriele Zuna-Kratky] Fragen zum Thema Energie gestellt. Die findet man alle am Gute Energie Blog von Ökostrom.
  • Und weil Roland Düringer nicht nur gute Interviews zum Thema Energie macht, sondern auch selbst einiges rund um das Thema zu sagen hat, solltet Ihr Euch seinen Talk bei den ERDgesprächen ansehen Roland Düringer "Was jedEr machen kann."

 

Die Zeit der Raunächte

20. Dezember 2014 von Martina Nachtsheim

Wünsche ans Feuer übergeben

Wenn am 21. Dezember der kürzeste Tag und die längste Nacht einander treffen, dann beginnt sie wieder, die Zeit der Raunächte. Da muss man weder besonders esoterisch noch besonders christlich sein, um zu spüren, dass zwischen Weihnachten und den Heiligen Drei Königen ganz speziell intensive Tage sind. Man kann viel streiten, viel am eigenen Perfektionismus verzweifeln, viel erwarten, viel verlangen, viel einsam sein, viel verzweifeln, viel...

Oder auch nicht.

Raunächte haben eine besondere Mystik, sie bilden eine Zeit außerhalb der Zeit. Dass die elf Tage bzw. zwölf Nächte so anders sind und tatsächlich zwischen den Jahren hat einen uralten Grund: die Mondmontsrechnung und die Sonnenmonatsrechnung bilden hier eine Lücke. Also werden Kalendertage eingeschoben, damit das Jahr wieder seinen gewohnten Lauf nehmen kann. Die alten Kulturen rund um die Welt stimmen darin überein, dass die normalen Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt sind, und daher die üblichen Grenzen zu anderen Welten fallen.

Zeit für Herzenswünsche

Die Tage und Nächte zwischen den Jahren sind etwas Besonderes, das kann jedEr spüren und es lohnt sich achtsam mit ihnen um zu gehen!

  • Eine schöne Möglichkeit ist zum Beispiel in jeder Nacht zu räuchern. So reinigt man den Raum und stellt eine gute Brücke her zu anderen Welten.
  • Eine andere bewegende Idee ist, in der Nacht vom 21. auf den 22. Dezember 13 Herzenswünsche auf 13 Zettel zu schreiben und die Zettel falten. In jeder Raunacht wird ein Wunsch ungeöffnet verbrannt und an das Universum übergeben. Der 13. Wunsch bleibt übrig. Er wird gelesen und um den muss man sich dann im kommenden Jahr besonders kümmern.
  • Man muss auch gar nichts tun, den tun muss man ohnehin das ganze Jahr so viel. Einfach wirklich achtsam mit sich selbst umgehen, das ist schon magisch genug!

Wir vom Wegwartehof wünschen Dir für diese Raunächte Ruhe und Stille, Lachen und Weinen, Bewegt-sein und Bewegend-Sein, Jubel und Freude, Ängste erkennen und Ängste-überwinden, Altes loslassen und Neues ergreifen, Altes bewahren und zu Neuem nein sagen. Wir wünschen Ruhe und Stille ... alles im richtigen Maß!

Leise

ganz leise wünschen wir uns Schnee - auch den im richtigen Maß ...

Andreas sagt: DANKE!

27. November 2014 von Martina Nachtsheim

Kurz und knackig soll ich Euch hier im Namen von Andreas danken: Für 50 gute Jahre mit so vielen wunderbaren Menschen. Für ein stimmiges Fest. Für gesungene Lieder. Für unwiederstehlich gute Kuchen. Für gemeinsames Lachen. Für berührende Begegnungen. Für liebe Wünsche von denen, die nicht mitfeiern konnten. Für die vielen großzügigen Geschenke. Für die liebevolle Vorbereitung des Festes. Fürs Kommen. Fürs Dasein.
DANKE!


Kurz und knackig: DANKE!!!

Schade eigentlich, dass Andreas nur einmal 50 wird! (Anmerkung der Autorin)