Archiv für die Kategorie „Adventkalender”

15 Schmücken wir …

Donnerstag, 15. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

500 Jahre jung und doch viel älter: der Christbaum

...den Weltenbaum

Ein Baum der Himmel, Erde, Unterwelt und noch mehr Welten verbindet - der ist doch gerade recht für die Heilige Nacht! 2,4 Millionen Christbäume werden in Österreich jedes Jahr aufgestellt und geschmückt. Da schauen wir doch mal hin, was und wen wir da schmücken:

Die alten Kulturen rund um die Welt haben Bäume verehrt. Der heilige Weltenbaum der Germanen, der Babylonier, der Maya und vieler anderer Kulturen trägt die Welt, verbindet Raum und Zeit. Auch in den relativ jungen Weltrelgionen ist die Magie des Baumes tiefverwurzelt zu finden - das Christentum kennt den Baum der Erkenntnis, das Judentum den Lebensbaum und die Buddhisten den Baum es Erwachens. Bäume sind seit jeher Sitz der Welt, der Götter, der Ahnen und der mysthischen Wesen.

"Nichts ist für mich mehr Abbild der Welt und des Lebens als der Baum.
Vor ihm würde ich täglich nachdenken, vor ihm und über ihn..."
Christian Morgenstern

Es ist also kein Wunder, dass wir sie an den dunkelsten Tagen im Jahr in unsere Wohnzimmer holen und mit viel Liebe schmücken. Wenns draußen frostig und finster ist, ist der grüne Baum eine Verbindung zu unseren uralten mythischen Wurzeln und er steht für die Hoffnung, dass auch wieder andere, hellere Tage kommen werden.
Interessant ist, dass im Christentum lange Zeit das Schmücken grüner Bäume und Äste als heidnischer Brauch streng verboten war - die Verbindung der Menschen zum germanischen Weltenbaum Yggdrasil sollte auf alle Fälle unterbunden werden. Und so ist es auch gekommen - erst als die Gründe für die alten Baumriten weitgehend vergessen waren,  durften die Bäume  wieder in die Häuser der Menschen - jetzt zur Verehrung des Christkindes.

Bis der Christbaum im Wohnzimmer steht hat er so manches erlebt!

Giftige Bäume

Der Christbaum ist schon lange nicht mehr wegzudenken aus unserer weihnachtlichen Zeit - darum sollten wir einmal genau hin denken: Also 2,4 Millionen Bäume sinds in Österreich. Und jeder denkt dabei wunderschöne grüne Tannen, an einen schönen idyllischen Wald, aus dem dann liebevoll genau das richtige Bäumlein ausgewählt und nach Hause getragen wird. Kaum einer denkt an ausgedehnte Christbaumkulturen, und schon gar keiner denkt daran, dass in vielen dieser Christbaumkulturen reichlich Gift gespritzt wird. Ca 80% der Christbäume kommen aus Christbaummonokulturen und Nebenwirkungen bleiben bei dieser Form der intensiven Bewirtschaftung nicht aus. Alarmierend ist vor allem der hohe Einsatz von Pestiziden gegen unerwünschten Unterbewuchs. Besonders beliebt, weil besonders giftig, ist das Totalherbizid Glyphosat, bekannt unter dem Namen Roundup von Monsanto.

Also bitte, macht die Augen auf und wählt ganz bewusst und kritisch den Weltenbaum, den Ihr zu Hause schmückt!

O Tannenbaum

gespielt von Dave Brubeck in einer Version, die die sanft Ohren umschmeichelt - in diesem Sinne wünsche ich Euch einen grünenden Adventtag und viel Freude bei der Auswahl Eures Christbaums!

13 Licht und Wärme

Dienstag, 13. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

Licht und Wärme brauchen wir in diesen finsteren Tagen

Heute ist der Tag der Heiligen Luzia, der Lichtbringerin. Früher (bis 1582) war der 13. Dezember der kürzeste Tag im Jahr. So wundert es wohl nicht, dass dieser Tag einer Frau des Lichts geweiht ist. Weiterlesen »

12 Nur noch 12x schlafen

Montag, 12. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

Weihnachten bei Hoppenstedts

Der Schnee bringt uns zur Zeit wohl nicht in Stimmung, um so mehr die Hoppenstedts.

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen fröhlich schmunzelnden Adventtag!

11 Sei (k)ein Esel!

Sonntag, 11. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

Ernest unser Esel, war damals dabei. Und hat Andreas seine Geschichte erzählt!

Es war einmal ...

So beginnen (fast) alle wirklich guten Geschichten und wenn diese Worte aus unserem Adventfenster blinzeln, dann ist es Zeit, sich gemütlich zurück zu lehnen und das zu genießen was es hier zu lesen gibt - eine wundervolle Weihnachtsgeschichte von Agatha Christie: Weiterlesen »

10 Atemberaubend …

Samstag, 10. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

... ein Morgen mit mir

Ringelblumen Saatgut mit Raureif

Ich nehm Euch mit auf einen Adventausflug! Jeden Morgen spaziere ich von der einen oder anderen Seite auf den Wegwartehof. Ich liebe das, von hinten rein kommen, während der Hof noch nicht ganz aufgewacht ist. In diesen Momenten hab ich das Gefühl, die Welt ist nur für mich da - wißt Ihr was ich meine? Weiterlesen »

9 Nix, nichts, nüt

Freitag, 09. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

Heute gibts hier nichts!

Was soll ich machen, ich habe keine Ahnung, wo die Zeit hin gekommen ist!


Ich habs Euch ja von Anfang an gesagt, dieser Adventkalender entsteht jeden Tag neu und wenn das Leben am Hof mehr Zeit braucht, dann geht vielleicht auch mal kein Fenster auf. Heute ists so weit. Und ich kann Euch nicht einmal sagen, wo genau die viele Zeit hin gekommen ist.
Habt Ihr sie vielleicht geklaut? Hm? Naja, ist auch nicht weiter schlimm. Hören wir uns einfach ein gutes Lied an und freuen uns auf das morgige Fenster. Seid Ihr einverstanden? Weiterlesen »

8 Mehr ist mehr?

Donnerstag, 08. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

Leuchtender, strahlender, bunter

Viel mehr ist noch viel mehr

Advent, das ist die Zeit des olympischen Gedankens: höher schneller weiter! Sieger sind die, die unter viel Anstrengung, Stress und finanziellem Einsatz die grellste Weihnachtsbeleuchtung, die romantischste Deko und die exklusivsten Geschenke ergattert haben.
Gratuliere! Weiterlesen »

7 Schlicht und einfach

Mittwoch, 07. Dezember 2011 von Martina Nachtsheim

Heute sagen wirs Euch richtig rein!

Danke!

Es hat geschneit. Endlich. Aber darüber kann nun wirklich jedEr reden. Uns liegt etwas anderes viel mehr am Herzen. Es drückt uns geradezu auf der Brust. Wir haben heute beim gemeinsamen Hof-Frühstück beschlossen, es Euch mal so richtig rein zu sagen. Genau. Muss einfach mal sein. Also bitte spannt Adventfenster und Ohren auf! Weiterlesen »