Abschied und Dank!

07. September 2010 von Martina Nachtsheim

Clara ziehts wieder in den hohen Norden

Clara ziehts wieder in den hohen Norden

Von Wegen die wir gehen und Menschen die uns begegnen

Immer wieder kommen Menschen auf den Wegwartehof um Demeter-Landwirtschaft zu erleben, Neues zu lernen und sich selbst und anderen neu zu begegnen. Manche kommen für ein paar Stunden, Tage, Wochen, Monate und Jahre.
Es ist immer wieder überraschend, welche Prozesse bei uns zwischen Stutenmilch und Kräutern in Gang gesetzt werden und wie sich Menschen verwandeln während sie an unserem bio-dynamischen Alltag teilnehmen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie Clara am Wegwartehof angekommen ist...


Fräulein Smilla schickt Dir einen lieben Gruß

Fräulein Smilla schickt Dir einen lieben Gruß

Über Stutenmilch und Kreise, die sich schließen

Clara ist ganz langsam hier angekommen und auch ein Stück weit bei sich selbst. Wer hätte damals gedacht, dass sie die Betreuung unserer Haflingerdamen übernehmen, die Stutenmilch melken und überhaupt mittendrin im Wegwartehof-Geschehen sein würde. Sie hat das geschafft und wir haben es mit Freude miterlebt. Schließlich hat sich Clara entschlossen bei uns die Ausbildung zur Pferdewirtschaftsfacharbeiterin zu absolvieren und mit uns die nächsten Jahre den Wegwartehof mit zu prägen.
Und dann kam es doch ganz anders und es zieht Clara wieder heim zu Ihrer Familie, in den hohen Norden Deutschlands. Manchmal muss man eben weit weg von zu Hause um dann wieder gut dort ankommen zu können.

Liebe Clara,
schade, dass Dich Dein Weg schon so bald wieder weg vom Wegwartehof führt. Danke, für die Zeit und das Engagement mit dem Du hier bei uns warst! Wir wünschen Dir das allerbeste für Deine Zukunft!

Und zum Abschied schenke ich Dir Worte, die mich berühren - und Dich vielleicht auch - ich habe ich mir diese Gedanken von dem wunderbaren Projekt e.motion Equotherapie ausgeliehen.

Realität
Was ist mit Dir, fragt das Pferd.
Ich fühle mich verloren, sage ich.
Das Pferd stupst mich. Aber Du bist doch hier.
Wir sehen uns an.


Realität: Was ist mit Dir, fragt das Pferd

Realität: Was ist mit Dir, fragt das Pferd

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